Stralsund - ein Leben lang

Politik ist für mich kein Job. Politik ist die Chance, das Leben der Menschen besser zu machen. 
Darum möchte ich Ihre Abgeordnete im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sein.

Unsere Heimat verdient eine gute Perspektive. Und ich will nicht am Rand stehen, und sehen, wie andere entscheiden, sondern selber Verantwortung übernehmen.

Ich glaube nicht an ein "Schwarz oder Weiß" Denken. Meine Erfahrung ist, dass die besten Lösungen entstehen, wenn unterschiedliche Interessen zusammengebracht werden und gemeinsam eine Lösung gefunden wird. Nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“.

Und ich bin überzeugt: Für bessere Entscheidungen braucht es mehr Frauen in den Parlamenten. 
Frauen - und besonders Mütter - sind die besten Krisenmanager, die es gibt. 
 


Unser Reichtum sind unsere  Kultur und unsere Bildung
Die harten Einschnitte des letzten Jahres haben besonders den Kulturbereich getroffen und jetzt gilt es, den wieder mit Leben zu füllen, ihm den Stellenwert zu geben, den er verdient, und ihn zu unterstützen. Für mich hat Kultur einen großen Stellenwert. Kultur gehört zum Alltag, Kultur ist kein Projekt. 

Konkret: 
- Eine sichere und langfristige Finanzierung der Musik- und Jugendkunstschulen ist das Ziel der nächsten 5 Jahre zusammen mit den Landkreisen und Kommunen. 

- Fortführung des Theaterpaktes ab 2028 für weitere 10 Jahre

- Kultur als Staatsziel in der Landesverfassung etablieren

- die Kulturförderung ausbauen


BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG: UNSERE SCHULEN

Schulbildung hat für mich oberste Priorität und gehört zu den wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre. Ich möchte, dass wir unseren Kindern die bestmögliche Betreuung und Voraussetzungen für ein lebenslanges Lernen bieten sowie für alle gleiche Bedingungen schaffen. 

Bei den Berufsschulen sind die Ausbildungsinhalte anzupassen und die Unternehmen anzuhalten, wieder selbst auszubilden. Außerdem ist es gut, wenn die Berufsschulen an das Wirtschaftsministerium angegliedert werden. 

Konkret: 
- über den „MV-Plan 2035“ werden 600 Millionen Euro investiert, um alle Schulen im Land zu sanieren und zu modernisieren

- ca. 3.000 Lehrerstellen sollen in den nächsten fünf Jahren neu besetzt werden

- schrittweise werden in den Schulen Teams aus Sonderpädagogen, Schulsozialarbeitern, Schulpsychologen und Alltagshilfen gebildet, um eine inklusive Förderung zu gewährleisten

- wir garantieren den Erhalt aller Schulstandorte bis 2030. Schulschließungen allein wegen geringer Schülerzahlen soll es nicht geben ganz nach dem Motto: "kurze Beine, kurze Wege"


Das Leben in #MV muss bezahlbar sein
Wir setzen an verschiedenen Hebeln an, um die Lebenshaltungskosten für die Bürgerinnen und Bürger stabil zu halten. Hier einige  Punkte, wie die SPD das Leben bezahlbar macht:

1. Bildung und Kinderbetreuung (Kostenfreiheit von Anfang an)

  • Beitragsfreie Kita: Wir bleiben dabei - Bildung darf nichts kosten. Krippe, den Kindergarten, die Kindertagespflege und den Hort (auch der 10stündige Ferienhort) bleiben auch zukünftig beitragsfrei - denn es ist die größte Familienentlastung in der Geschichte des Landes.
  • Gebührenfreies Studium: Das Erststudium bis zum Master- oder vergleichbaren Abschluss wird an staatlichen Hochschulen kostenfrei bleiben.
  • Schulgeldfreiheit: Die Ausbildung in Gesundheits- und Pflegeberufen (z. B. Physiotherapie, Logopädie) wurde vom Schulgeld befreit.

2. Mobilität (Günstiger Nahverkehr)

  • 365-Euro-Tickets: Für Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Seniorinnen und Senioren (ab 65 Jahren) wurden Tickets für einen Euro pro Tag (365 Euro im Jahr) eingeführt, die mittlerweile bundesweit im Nahverkehr gelten.
  • Rufbussystem: Um Mobilität im ländlichen Raum ohne teuren eigenen PKW zu ermöglichen, wird ein landesweites Rufbussystem aufgebaut, das jede Ortschaft tagsüber alle zwei Stunden anbindet.
  • Abschaffung von Gebühren: Wir planen die Abschaffung von Strandgebühren und der Kurtaxe für ortsansässige Bewohnerinnen und Bewohner.

3. Wohnen (Schutz vor Mietenanstieg)

  • Mietpreisbremse und Kappungsgrenze: In Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt wie Rostock und Greifswald werden diese Instrumente beibehalten, um den Anstieg der Mieten zu begrenzen.
  • Zweckentfremdungsgesetz: Dieses Gesetz erlaubt es Kommunen (insbesondere in Tourismusregionen), die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen zu begrenzen, um bezahlbaren Wohnraum für Einheimische zu sichern.
  • Sozialer Wohnungsbau: Durch zinsgünstige Darlehen und eine Ausweitung der Mietpreisbindung (auf bis zu 35-50 Jahre) soll langfristig bezahlbarer Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten geschaffen werden.

4. Energie (Senkung der Nebenkosten)

  • Reduzierung der Netzentgelte: Auf Bundesebene haben wir erreicht, dass die hohen Netzentgelte in MV reduziert wurden, was die Strompreise für Haushalte und Wirtschaft nachhaltig senkt.
  • Bürgerbeteiligung: Durch das Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz profitieren Anwohner und Kommunen finanziell direkt von Wind- und Solarparks in ihrer Nachbarschaft, unter anderem durch vergünstigte Stromtarife.
  • Härtefallfonds: Während der Energiekrise wurden Härtefallhilfen (insgesamt 1,14 Mrd. Euro) bereitgestellt, unter anderem für Haushalte, die mit Öl oder Holzpellets heizen.

5. Arbeit und Einkommen (Höhere Löhne)

  • Mindestlohn und Tariftreue: Wir haben uns für den bundesweiten Mindestlohn von 12 Euro eingesetzt. In MV haben wir zudem ein Vergabe- und Tariftreuegesetz eingeführt: Öffentliche Aufträge gehen seit 2024 nur noch an Unternehmen, die Tariflohn oder einen vergaberechtlichen Mindestlohn (derzeit 13,50 €) zahlen.
  • Rente: Wir setzen uns für eine armutsfeste Grundrente ein.

6. Gesundheit und Pflege

  • Deckelung von Pflegekosten: Wir fordern auf Bundesebene eine Deckelung des Eigenanteils für Heimbewohner, um Pflegebedürftigkeit als Armutsrisiko zu bekämpfen.
  • Medizinische Versorgung: Der Erhalt aller 37 Krankenhausstandorte sichert eine wohnortnahe Versorgung und verhindert lange, kostenintensive Fahrtwege
     

INFRASTRUKTUR: IM LAND ZUM LEBEN
ÖPNV ist Daseinsvorsorge und gerade bei uns wichtig. Dafür kann man vielleicht mal die Rufbusse auf dem Land nutzen, um von A nach B zu kommen. 

Konkret: 
- mit einer besseren Taktung zwischen Ruf-Bus und Bahn wird vieles einfacher - das können wir besser

- Nicht nur Seniorinnen und Senioren und Azubis sollen in MV günstiger sein als das Deutschland-Ticket - auch Jugendliche bis 14 sollen die Ermäßigung erhalten. 
 


Was für mich am wichtigsten ist:
Politik muss erklärbar sein.

 Nichts ist schlimmer als Unverständnis, Misstrauen und Unwissenheit. Das baut ganz schnell Mauern auf und hinterlässt Gräben, die uns trennen. 

Dabei kann man dem begegnen: mit Erklärungen und Zeit. 
Diese Zeit möchte ich mir nehmen. Denn sonst werden Entscheidungen nicht mitgetragen. 

Regelmäßige Dialoge sind das Wichtigste, was Politik tun kann. Dialoge zwischen Landesregierung, Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern. 
Durch Sprechstunden, Telefonsprechstunden und persönliche Besuche vor Ort.
 

Bitte laden Sie auch mich jetzt gerne ein!
 


Und welche Idee haben Sie für Stralsund? Für Vorpommern? Was ist Ihnen wichtig? Schreiben Sie mir und lassen Sie uns alle Ideen zusammentragen!