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8.1.galgen Foto: Beatrix Hegenkötter

8. Januar 2024: Montagmorgen am 8. Januar. Das komplette Chaos blieb aus

Deutschland lebt noch und funktioniert.
Die #Bundesregierung muss, um das Haushaltsloch von 60 Milliarden zu stopfen, in allen Ministerien Einsparungen vornehmen, auch im Bereich Landwirtschaft. Nach harten Androhungen wurden die Pläne abgewandelt, und trotzdem hätten einige Bauern oder sonstige Krawallos Robert

Habeck am liebsten mal gezeigt, wo die Harke hängt. Das Angebot zum Dialog lehnten sie ab.

Kein Wirtschaftssektor erhält so viele Privilegien wie die Landwirtschaft. #Subventionen, u.a. Steuervergünstigungen und verbilligten #Diesel. In 2023 insgesamt 2,36 Milliarden Euro.

Die landwirtschaftlichen Betriebe haben im Durchschnitt die Turbulenzen der letzten Jahre u.a. durch die Ukrainekrieg verkraftet und sogar profitiert. Jedoch ist die Art der Verteilung der Subventionen zu hinterfragen: die großen Agrarunternehmen werden gegenüber kleinen Familienbetrieben extrem bevorzugt.

Die Bauern unterliegen aber am ehesten der harten Preisdiktatur des Einzelhandels. Aber vor 'ner Aldi-Filiale oder dem Nestle-Konzern stehen sie heute nicht mit ihren Traktoren.

Bauern können ihre Preise nicht 1 zu 1 weitergeben und das ist ein Problem.

Ich bin immer für #Demos aller Art, jeder kann sagen wofür oder wogegen er ist. Das tun die Klimaaktivisten übrigens auch. Aber nicht zu drohen, das öffentliche Leben lahmzulegen.

Gott sei Dank kam aus der Bauernschaft, u.a. aus dem Bauernverband, die klare Ansage, dass sie sich von denen distanzieren, die ihre feuchten Umsturzträume jetzt endlich ausleben können und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken.

#Marktwirtschaft, #Globalisierung und immer größer werdende #Konzerne sind ein Problem. Wachse oder weiche. Die Industrialisierung der Landwirtschaft sind ein Problem; Verbraucher, die hohe Standards wollen und dann doch immer nach billigen Preisen suchen, auch. Nicht die minimalen Kürzungen der Bundesregierung. Die so kurzfristig anzukündigen, war natürlich nicht so clever. Da redet man ja schon seit Jahren drüber.

Diese jedoch als „Sterben des Landes“ zu bezeichnen und Galgen aufzustellen, ist echt drüber. Das hat auch nichts mit Demokratie zu tun. Das ist Nötigung.

Wer jetzt ruft, „die Ampel muss weg“, hat vergessen, dass es die Konsequenzen einer seit Jahrzehnten verfehlten Agrarpolitik sind.

Die #Landwirtschaft hat gerade in #MV eine grundlegende Bedeutung. Die Anliegen zu verstehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, ist der richtige Weg.

Rechts vor links will ja keiner ernsthaft wollen. Oder?

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